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Etzelsbachtalbrücke Thüringen
Lamellendehnfugen
Fährt man von Kassel oder Göttingen in die Ballungsräume Halle, Erfurt oder Leipzig, so ist das im Moment eine zeitraubende Angelegenheit. Die Ost-West-Verbindung in Mitteldeutschland ist miserabel. Das wird sich ab 2004 mit der Bundesautobahn A 38, an der zur Zeit mit Hochdruck gearbeitet wird, endlich ändern. Nachdem bereits zwei Teilstrecken bei Nordhausen und Sangershausen dem Verkehr freigegeben sind, erfolgt ein weiterer Lückenschluß der Verkehrseinheit 5612 mit dem 15 Millionen Euro Projekt Etzelsbachtalbrücke, das im Auftrag des Freistaats Thüringen realisiert wird. Das in der Nähe der Ortschaft Wingerode liegende Wasserschutzgebiet des Etzelsbach wird durch eine Talbrücke überbrückt.
Im November 2000 begann die Firma HMB -Hallesche Mitteldeutsche Bau AG das Projekt mit der Verlegung von 6 km Baustraße. Die erste Fahrbahn soll im Sommer 2002 fertiggestellt sein, für Juli 2003 ist die Fertigstellung des zweiten Überbaus der insgesamt 523 m langen Brücke vorgesehen. Die gesamte Brückenfläche beträgt 15.428,5 m².
An beiden Widerlagern kommen typgeprüfte, wasserdichte Übergangskonstruktionen in Lamellenbauweise zur Ausführung. Den Auftrag für die Herstellung, Lieferung und Montage dieser Leistung erhielten wir von der Firma HMB im August 2001. Aufgrund der Dehnwegberechnungen müssen bei diesem Brückenbauwerk Übergangskonstuktionen des Typ WSG 480 und WSG 640 (zulässige Dehnwege bis 390 bzw. bis 520 mm) berücksichtigt werden.
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